17 Oct 2017

Auswärtssieg gegen Spitzenteam

 

Mit einer kämpferischen Einwand freien Leistung konnte gestern Abend überraschend ein weiterer Vollerfolg gefeiert werden. Zusammenstehen anstatt jammern über ein doch arg dezimierten Kader galt nicht.

Getrübt wurde dieser Sieg einzig durch eine inkonsequente Regelauslegung des Unparteiischen. Wurde doch Oester Pascal zweimal rüde vom selben Spieler gefoult, und musste danach verletzt ausgewechselt werden. Auf diesem Weg gute Besserung Päscu. Es resultierte daraus nur eine gelbe Karte. Welch ein Hohn Angesichtes zweier Karten für Vitor in 15 Minuten welche einen Ausschluss nach sich zogen. Aber Trainer sehen solche Szenen vielleicht  anderes, darum musste der Schreibende auch sofort in seine Coaching Zone zurück, um seinen Mund zu halten.

Es war spielerisch sicher vieles Stückwerk, aber diverse Male konnte doch schöne Spielzüge gezeigt werden. Hauptsächlich war Kampf trumpf und so konnte man auch in Führung gehen. Meyer luchste dem hinterstem Subinger den Ball ab,  und verwerte anschliessend gekonnt gegen den Keeper.

In der zweiten Hälfte hatte der Gast doch diverse kritische Situationen zu überstehen. Der stark agierende Goalie Henzi hielt im Verbund mit seinen Vorderleuten den Laden aber dicht. Es ergaben sich in der Folge auch diverse gute Kontermöglichkeiten, welche doch teils fahrlässig vergeben wurden. Bei einem weiteren Gegenangriff wurde Vitor vom Goalie im 16 er umgerissen, aber der Pfiff blieb aus. Kurz vor Schluss war es wiederum Meyer welcher einen Freistoss im Tor einnetzte. In der langen Nachspielzeit erzielte Subingen wohl noch ein Tor, aber danach Pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.

Langsam kommen die Spieler aus den Ferien retour, und das Selbstvertrauen wächst mit jedem positiven Ergebnis weiter. So wollen wir die nächsten Aufgaben mit Respekt vor den dem jeweiligen Gegner, aber auch gestärkt annehmen. Nächster Termin Dienstag 3. Oktober um 20 Uhr in Luterbach gegen Langendorf. Hopp FC Attiswil.

 


FC Attiswil - FC Mümliswil 3:1 (0:1)

Sonntag 10.9.17

Wichtiger Sieg im Kellerduell

 

Gegen so Eine Gurkenmannschaft verliert ihr? So das Fazit des Trainers der Gäste unmittelbar nach Spielschluss.

Doch jeder objektive Zuschauer, muss zugeben dass dies ein verdienter Sieg des Heimteams war. Wies der FCA über 90 Minuten doch ein klares Chanchenplus auf.

Trotz einem frühen Rückstand versuchte Attiswil sofort auch zu agieren. Doch wurden einmal mehr zu viele Zuspiele unsauber gespielt. Nach vorne fehlte einfach der absolute Wille das runde in das eckige zu befördern. Mehrmals lag der Ball frei im 16 er der Guldenthaler, doch nie konnte die Offensive davon Profit ziehen. Logisch traff Wyss danach auch nur den Innenpfosten.

Auch in der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Doch Mümliswil mit seinen schnellen Aussenläufern versuchte die Vorentscheidung herbeizuführen. Scheiterte aber an der gut agierenden Defensive des Heimteams. Es dauerte lange bis Rüegger endlich souverän zum Ausgleich einschob. Er konnte vorher auch genug üben, bis er endlich traf. Das Momentum kippte jetzt endgültig, und  kurze Zeit später konnte Meyer abstauben und zur Führung einnetzen. Mümliswil agierte danach in der Defensive offen, und leider hat der Unparteiische doch arg viele Abseitsentscheide getroffen, welche nur schwer zu akzeptieren waren. Danach sollte aber dennoch grosses Kino auf dem Lindenrain folgen. Unser Brasilianer Remolinhio wollte jetzt die Entscheidung. Also sprintete auf seiner rechten Aussenbahn runter, mangels Abspielstation lobte er den Ball einfach in die entfernte Torwartecke.

 Dasch emol e Gool.

 

Attiswil konnte so verdient einen weiteren Sieg verbuchen. Kampf und Einstellung stimmen, nun muss das spielerische Element auch noch mehr gepflegt werden. Das garantiert keine Siege, aber wir wollen uns einfach immer weiter verbessern.



FC Riedholz - FC Attiswil 0:2 (0:1)

Samstag 2.9.17

Wichtiger Sieg für gebeutelten FC Attiswil


Nach einem harzigen Saisonstart konnte der FC A gestern Abend endlich zum ersten Mal voll punkten.

Ab der ersten Minute war der Wille erkennbar, auf einem Platz welcher mit Fortdauer des Spieles in einen immer Schlechten Zustand verfiel den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Spielerisch konnte das Heimteam nie mit den Attiswilern mithalten, und konnte über 90 Minuten nur einen Schuss auf das Gehäuse von Singer abgeben. Der Gast vergass bei seinen diversen guten Möglichkeiten einzig, dass im Fussball schlussendlich nur die Tore zählen! So dauerte es bis knapp zur Halbzeit, bis Topscorer Meyer sein Team in Führung brachte. Auch in der zweiten Hälfte sollte sich wenig an diesem Verlauf ändern, doch nach einer Stunde Spielzeit, wurde Attiswil etwas fahriger im Spiel nach vorne. Angesichts des Spielstandes und der Tabellensituation verständlich. Wyss welcher in der Schlussphase endlich zur Vorentscheidung einschob, und so den immensen Druck welcher auf dem Staff und dem Team lag, war für kurze Zeit weit Weg. Ein enorm wichtiger Sieg wurde nicht nur erkämpft, sondern mit diversen schönen Spielzügen auch erspielt. Es gilt nun diese Basis welche gelegt wurde auch zu bestätigen.

 

Gelegenheit dazu gibt’s am Sonntag 10. September um 15 Uhr auf dem Lindenrain gegen Mümliswil.

Wir freuen uns auf Sie.

 

 


Sonntag 20.8.17

FC Luterbach - FC Attiswil 2:0

Trotz Leistungssteigerung erneut ohne Punkte

 

Auch ihm zweiten Saisonspiel gab es nichts zu holen für den FCA. War die Leistung gegenüber der Vorwoche markant besser, gab es doch wieder eine Niederlage. Attiswil stand defensiv solid, ohne aber mit der nötigen Präzision nach vorne zu agieren. Leider musste nach 20 Minuten Engelberger mit einer Platzwunde den Platz verlassen, und der Gast hatte in der Folge Mühe mit der Organisation auf dem Feld. Vom Heimteam welches als Aufstiegskandidat gehandelt wird, kam offensiv eigentlich auch nicht allzu viel vors Gehäuse von Keeper Singer. So ging es torlos in die Kabine. Leider musste Attiswil schon den dritten Wechsel vornehmen, als sich ein weiterer Spieler verletzt abmeldete. Kurz nach Wiederanpfiff wälzte sich ein Luterbacher Spieler am Boden, anstatt weiterzuspielen, wartete Attiswil vergeblich auf einen Unterbruch. Der Steilpass in die tiefe konnte so nicht verhindert werden, und schon hiess es 1:0. Zuerst musste dieser Schock verdaut werden, ab der 60 Minuten liess dann man einfach danach zu viele Chancen leichtsinnig liegen um den Ausgleich zu erzielen. Das Heimteam beschränkte sich eigentlich nur noch aufs kontern, ein solcher führte kurz vor Schluss zur Vorentscheidung. Aber auch danach muss der FCA aus diversen Möglichkeiten, einfach ein Tor machen.

 

Am Mittwoch im Cup gegen Hägendorf und am Sonntag gegen Canspor folgen weitere schwierige Aufgaben für Attiswil. Das Team weiss um die Wichtigkeit dieser Spiele und wird nichts unversucht lassen, um endlich wieder jubeln zu können.


Samstag 12.8.17

FC Welschenrohr – FC Attiswil 4:1 (4:0)

Ohne Leidenschaft ins Elend.

 

So hat sich der FCA den Saisonstart nicht vorgestellt. Innert 15 Minuten wurden die Partie deutlich entschieden. Dies nicht wegen eines besonders starken Auftrittes des FC Welschenrohrs, sondern von einer nicht vorhanden defensiven Arbeit seitens des Gastes. Mit solch einem Verhalten gewinnt man nicht einmal das Grümpelturnier in Farnern, wobei ich hier die Siegers dieses Turnieres nicht kränken will. Das Auswärtsteam müsste sogar in Führung gehen, oder später diverse male den Ausgleich respektive Anschlusstreffer erzielen. Doch wer hinten so schwach spielt, kann logisch vorne auch nicht besser sein. Dilettantisch wurden hier diverse grosse Möglichkeiten peinlich versiebt. In der zweiten Hälfte plätscherte die Partie vor sich hin, das Heimteam spielte im Schongang, da Attiswil weiter hin hilflos versuchte einen Treffer zu erzielen. Es sollte bis in die Nachspielzeit dauern ehe Wyss Roman wenigstens zum Ehrentreffer traf.

Fazit:

Es waren zu viele Spieler nicht bereit Fusssball zu arbeiten, sprich Drecksarbeit zu leisten. Es wurde 90 Minuten im Trainingsmodus absolviert, aber im Match muss noch einmal zugelegt werden. So kann ich Abschlussversuche im Training locker versenken, während am Match nicht reüssiert wird, und nur das zählt im Fussball.

 

Bericht: Kuno Emch